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Neu im Loisachtal – Solidarische Landwirtschaft beim Goassbauer

Schon im Wahlkampf zur Kommunalwahl 2020 haben wir als ÖDP darauf hingewiesen, dass wir unter anderem den Aufbau einer solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi) im Landkreis fördern wollen. Ein solches Modell existiert bereits im Raum Lenggries, eine neue SoLaWi entsteht nun gerade im Raum Wolfratshausen, genauer gesagt in Eurasburg. Unser stellvertretende Kreisvorsitzende Jan-Phillipp van Olfen war zwei Wochen vor Ort und hat mitgeholfen, die Beete vorzubereiten und ansaatfähig zu machen. Nach dem Motte "Nicht nur reden - machen" sind die Goassbauern dabei, den direkten Draht zwischen Erzeuger und Verbraucher wiederherzustellen, ganz getreu unserem Wahlprogramm. Und wie sieht es bei Dir aus?

Mach mit bei der Agrarwende von unten!
 

  • Hast Du Lust auf gesundes, regionales und fair produziertes Bio-Gemüse? 
  • Wärest Du gerne Selbstversorger, hast aber keinen Acker (oder Garten)? 
  • Kennst Du das Prinzip der solidarischen Landwirtschaft und hast Lust, von Anfang an bei einer neuen Initiative dabei zu sein? 
  • Möchtest Du mithelfen, kleinbäuerliche Strukturen zu erhalten? 

Wenn Du mindestens eine dieser Fragen mit „ja“ beantworten kannst, dann solltest Du das Projekt der Goassbauern kennenlernen! Dazu möchten wir Dich herzlich zu einer unserer Info-Veranstaltungen einladen, bei der wir alles genau erklären. (Termine auf der Webseite www.goassbauer.de abhängig von den Corona-Entwicklungen)

Die Ziele der Goassbauern mit ihrer SoLaWi:

  • den Mitmenschen Zugang zur Landwirtschaft und gesunden Lebensmitteln ermöglichen
  • mehr Wertschätzung regional produzierter Lebensmittel durch Miterleben
  • als Bauern von einer nachhaltigen, kleinen Landwirtschaft leben können
  • weder Boden, noch Tier noch Mensch bei der Lebensmittelproduktion auszubeuten
  • Artenvielfalt fördern
  • Lebensmittelverschwendung vermeiden
  • Verpackungsmüll stark reduzieren
  • biologisch-dynamische Bewirtschaftung (demeter) - 100%iger Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel, gentechnisch veränderte Organismen und Kunstdünger
  • flächenangepasste Tierhaltung um den Boden natürlich zu düngen und aufzubauen
  • mit einer Gruppe Gleichgesinnter den Acker zu bestellen
  • einen Weg in eine enkeltaugliche Zukunft aufzeigen und beschreiten

Die Lösung:

Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) bringt Erzeuger und Verbraucher als aktive Gestalter zusammen, gemeinsam teilen sie sich die Organisation, die Finanzierung, das Risiko und die Ernte. Dadurch wird eine vielfältige, bäuerliche, nachhaltige und faire Landwirtschaft möglich. Und: Landwirtschaft wird wieder erlebbar!

Der Weg:

Die Goassbauern starten dieses Jahr mit der initialen Test- und Experimentierphase, in der sie mit professioneller fachlicher Begleitung den Gemüseanbau auf ihren Flächen aufbauen, lernen und sog. „Ernteteiler“ oder „Mitbauern“ finden. Hierbei werden sieir bereits in Kürze – nach dem Herrichten der Beete - einen Teil unserer Produkte an einen kleinen Kreis „Ernteteiler*innen“ abgeben können. Diese erhalten wöchentlich frisches Gemüse sowie auf Wunsch auch Milchprodukte der Ziegen und ggf. auch Fleisch - je nach dem saisonalen Angebot zusammengestellt.

Falls Ihr Interesse habt, schreibt uns Eure Fragen, Eure Motivation und Kontaktmöglichkeiten.

kontaktgoassbauer.de

Die Goassbauern organisieren dann einen Infoabend zum gegenseitigen Kennenlernen, um das Projekt vorzustellen und die weiteren Schritte zu besprechen. Evtl. müssen wir aufgrund der jüngsten Entwicklungen auch alternative Kommunikations-Wege gehen – mal sehen.
(Für Interessierte: es gibt inzwischen viele gute Beiträge im Internet und auf YouTube! Insbesondere unter: www.solidarische-landwirtschaft.org)


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